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Kein Brot, keine Nudeln, kein Müsli,.... . Das sind die Gedanken die die meisten Menschen mit den Begriffen "Zöliakie", "Glutenunverträglichkeit", "Weizenallergie",... verbinden. Doch sind diese Grundnahrungsmittel, die jeder von uns täglich konsumiert, für Leute die unter diesen Unverträglichkeiten leiden wirklich verboten. Und ist das alles nur ein Trend der heutigen Gesellschaft oder was steckt wirklich dahinter?

Gluten-, Laktose-, Fruktose-, Histaminunverträglichkeit,... - Die Liste an Nahrungsmittelunverträglichkeiten die in der heutigen Gesellschaft vorkommen ließe sich noch ewig fortsetzen und stetig kommen weitere, neue Unverträglichkeiten und Allergien hinzu. Doch ist das alles nur Histerie und ein Trend der heutigen Gesellschaft, den die Produzenten ausnutzen, um teure Alternativprodukte an den Konsument zu bringen?


Völlegefühl, Blähbauch, Durchfall, ... Probleme die mich jahrelang, vor allem morgens nach dem Frühstück, begleiteten. Ich dachte es sei nur eine rege Verdauung am Morgen. Irgendwann ging mir das unangenehme Gefühl und die häufigen morgentlichen Toilettengänge aber so auf die Nerven, dass ich beschloss zum Arzt zu gehen. Die Ärztin machte einen Ultraschall und stellte fest, dass mein Verdauungstrakt wirklich "schwer beschäftigt" war. Später folgte die Diagnose "Glutenunverträglichkeit". Die Beschwerden hatte ich vermehrt morgens und legten sich zum Abend hin, da ich vorwiegend zum Frühstück Brot und Müsli, also stark glutenhaltige Nahrungsmittel zu mir nehme. Mittags und abends greife ich gerne zu Hülsenfrüchten.

Bringt mich ein "normales" Stück Kuchen oder eine Scheibe "normales" Brot jetzt gleich um? Nein, mit Sicherheit nicht und ich esse auch hin und wieder, aber sehr selten glutenhaltige Lebensmittel. Angeblich gibt es Leute, die auf jede noch so kleine Menge Gluten hochsensibl reagieren. Bei mir ist das nicht so. Nur wenn ich vermehrt und vor allem über längere Dauer (zwei Tage) hinweg glutenhaltige Lebensmittel zu mir nehme, treten die genannten Symtome nach und nach wieder auf. Bei einer Glutenunverträglichkeit werden Dünndarmschleimhaut und -zotten geschädigt. Dies ist ein Prozess der allmählich fortschreitet. Durch die Schädigung können Nährstoffe nicht mehr gut vom Körper aufgenommen werden. Bei glutenfreier Ernährung "erholt" sich der Darm wieder.

Die Schädigung der Darmwand kann durch eine Biopsie festgestellt werden. Weniger aufwendiger kann Zöliakie aber auch durch einen Bluttest festgestellt werden. Glutenunverträglichkeit ist also nicht nur eine "Modeerscheinung" sondern diagnostizierbar.

Das zunehmende Produktsortiment an glutenfreien Alternativen ist daher für Menschen die unter Zöliakie leiden eine wesentliche Erleichterung. Kann man doch keine Produkte aus Weizen, Dinkel, Roggen,... essen. Diese sind aber die Hauptbestandteile herkömmlicher Grundnahrungsmittel wie Brot, Müsli oder Nudeln.


Es gibt aber wertvolle, nährstoffreiche glutenfreie Alternativen. Dazu zählen Buchweizen, Hirse, Amaranth, Quinoa, Reis,.... Ich greife auch gerne auf Hülsenfrüchte zurück. Doch gerade morgens will ich auf mein Brot nicht verzichten. Ich bin daher im Supermarkt auf die Produkte der Marke "Schnitzer" gestoßen. Die bieten eine breite Palette an glutenfreien Broten. Ich greife hier vor allem gerne zu den Schnittbroten aus Buchweizen- oder Reisvollkornmehl, die häufig mit wertvollen glutenfreien Getreiden und Samen verfeinert sind. Diese würde ich auch Leuten ohne Glutenunverträglichkeit als echte Alternative für eine abwechslungsreiche Ernährung empfehlen.


Ansonsten muss man meiner Meinung nach bei glutenfreien Produkten  aufpassen. Zumeist bestehen sie aus Maisstärke, Weizenstärke oder Reisauszugsmehl. Diese enthalten wenig Nährstoffe und sind ballaststoffarm, ähnlich wie eine herkömmliche Semmel. Da sollte man dann doch zu einem guten Vollkornbrot greifen.

Aber auch diese ballaststoffarmen Produkte sind vor allem für Sportler nicht immer schlecht. Gerade vor Wettkämpfen, intensiven Belastungen oder sehr kurz vor dem Training kann man gut auf ballaststoffarme Kost zurückgreifen, die den Verdauungstrakt weniger belasten. Und ab und zu darf es auch eine Pizza, ein Muffin oder Kuchen für den Genuss sein.

Hier der Link zur Schnitzer-Homepage wo ich meine glutenfreien Lebensmittel bestelle:

https://www.schnitzer.eu/de/


Fotos (c) Schnitzer Gmbh & Co KG

erstellt von
portrait

Cornelia Moser

Sekretärin und Studentin from Saalfelden

Altersklasse: W20

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