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Als Asicsfrontrunner kann man richtig viel im Team erleben, aber auch seine ganz eigenen Erfahrungen machen und Eindrücke sammeln. Ein besonderes Jahreshighlight ist der Frankfurt Marathon. Hier hab ich mich dazu entschieden mit Katha, Marie und Daniela in einer Staffel zu laufen und durfte sogar den letzten Part, einschließlich Zieleinlauf übernehmen. Was ich hier erlebt habe, hab ich für euch zusammengefasst:

Der Puls wurde schon auf dem Weg zur dritten Wechselzone ordentlich in die Höhe getrieben. Streckensperrung, Zugausfälle? Letztendlich hatte ich Glück und konnte dank hilfsbereiter Passanten, lieben Mitläufern und mit etwas Gequetsche in der S-Bahn meinen Startbereich rechtzeitig erreichen. Dort angekommen kam auch schon Daniela blitzschnell und mit großen Schritten um die Ecke gebogen.
Zeit für meinen Wechsel und den zweiten Adrenalinschub an diesem Tag.

Nach kurzem Staffeltausch ging es für mich auf die 13,5 km lange Strecke. Motiviert vom Teamgedanke und den schnellen Zeiten meiner Mitläuferinnen zuvor freute ich mich richtig Gas zu geben. Das war aber eben nicht ganz so einfach. Die Marathonläufer vor mir waren natürlich langsamer unterwegs und eben auch schon bei Kilometer 29! Also ging es im Slalom und ab und an etwas abseits der Strecke an vielen echten Kämpfern vorbei.

Ich sah Läufer die sich gegenseitig motivierten, Familienmitglieder am Straßenrand die mit ihrer Unterstützung noch unerwartete Reserven herauslockten und echten Willen.

Ab Kilometer 35 erhöhte sich die Anzahl der Personen mit Krämpfen am Straßenrand und immer wieder blieb der ein oder andere einfach stehen. Stand, holte Kraft und zog den Marathon sicherlich trotzdem bis zum Ende durch. Ich selbst konnte mit meinen frischen Beinen natürlich nahezu jeden überholen. Auch an Lisa Hahner lief ich vorbei. An der Wasserstelle schnappte ich mir zwei Becher und drückte sie Läufern in die Hand. Das waren schon mal zwei Schritte, die sie sich sparen konnten. Trotzdem versuchte ich meine Geschwindigkeit zu halten. Natürlich blieb es Dank Slalom auch nicht bei 13,5 km. Doch der Zieleinlauf rückte immer Näher. Und die Läufer um mich herum wurden merklich schneller.

Ab Kilometer 41 schaute ich immer wieder nach rechts und links um Katha, Marie oder Daniela zu sichten. Am Liebsten wären mir natürlich alle auf einmal. Ziemlich schnell entdeckte ich Katha mit Rucksack bepackt am Straßenrand. Und wir liefen die weitere Strecke bis wir Marie entdeckten gemeinsam. Leider schaffte es Daniela nicht rechtzeitig von der Wechselzone zum Ziel und so liefen wir als Dreiergespann mit den Gedanken an Daniela über die Ziellinie. Hand in Hand mit dickem fettem Grinsen im Gesicht.  Das Gefühl gemeinsam als Team einen Lauf zu meistern und das Gefühl des Zieleinlaufes gemeinsam zu erleben ist wirklich was ganz besonderes!


erstellt von
portrait

Franziska Fallmann

von Neckarsulm

Altersklasse: 25

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