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Bei vielen Nachfolgemodellen ändern sich Kleinigkeiten. Der ASICS DS Trainer schafft mit dem 24er-Modell einen echten Quantensprung.

Es ist ein Dauertest. Seit Ende März klebt mir der ASICS DS Trainer 24 am Fuß fest - wahlweise in der Farbe "Regenbogen" (Multi/Black) oder "Himmelblau" (Mist/ Illusion Blue). Mittlerweile haben die guten Stücke eine neue Halbmarathon PB gelaufen, durchlitten eine Marathonvorbereitung und begleiten mich auch gern auf sanften Wegen abseits der Straße Richtung Transalpine Run 2019.

Der Grund für den Dauereinsatz: Mit uns passt es einfach.* Zwar lief ich das Vorgängermodell auch recht begeistert, wie so viele andere Läuferinnen und Läufer. Doch mit dem letzten Update kam nicht nur hier eine Kleinigkeit neu oder dort eine Farbveränderung an die Straßentreter. Das Update bedeutet einen echten Quantensprung.

Was sofort ins Auge fällt und was der Hauptgrund für mich ist, den Schuh so gern zu tragen, ist das Obermaterial. Strick! Was altbacken klingt, glänzt durch echten Komfort. Nichts scheuert, nichts reibt, nichts drückt. Bis 10 km hab ich das auch ohne Socken getestet, mehrmals und ohne Blasen zu haben im Anschluss. Wer jetzt denkt, dass der Schuh durch das Strickobermaterial wabbelig oder instabil sein muss, der irrt. Denn trotz Komfort im Zehen- und Vorfußbereich, sitzt der Schuh hinten bzw. insgesamt stabil am Fuß auch bei höheren Geschwindigkeiten, bergab oder in der Kurve.

Wer es nicht nur comfi sondern vor allem schnell mag, auch der wird Freude haben mit dem DS Trainer 24. Der Schuh ist wenig und leicht (deutlich unter 250 g in Größe 40), was aber nicht auf Kosten der Dämpfung geht. Die Sohle aus FlyteFoam – dem 'Fliegeschaum' – ist sehr leichtgewichtig und, wie der gesamte Schuh, durch keinen unnützen Schnick-schnack, Polster oder Nähte für Geschwindigkeit gemacht.

Auch gut: die Schuhsohle ermöglicht ein gutes Gefühl der Fußsohle für den Untergrund - ein Schuh in Verlängerung deines Fußes. Das ist zwar gerade für Läufer, die sonst etwas „mehr“ am Fuß haben, erst einmal ungewöhnlich. Mit ein wenig Übung will man es aber nicht wirklich anders haben – natural running oder in anderen Worten: es ist so wenig wie nötig aber so viel wie eben nötig dran am Schuh. Zum Laufen auf Asphalt, leichten Wald- oder Forstwegen und wenig technischen Trails eignet sich der neue Trainer gleichermaßen, auch wenn er sich auf der Straße sicher am wohlsten fühlt.

In meinem Test schafft der Schuh alle Distanzen bis zu 50 km – das Limit für längere Läufe sind aber wahrscheinlich eher meine Füße als der DS Trainer 24. Die tragen den Schuh nach dem Laufen dann einfach weiter. Denn durch die wenig „turnschuhhafte“ Optik, die sicher Geschmacksache ist, passen die Trainer für mich auch in die Freizeit oder zum Job.

Fazit: Dauertest bestanden, Note 1.

*Mein Profil: Erfahrene Läuferin, Distanzen: alles von 5 bis 100 km, Disziplinen: Straße, Trail, Tri, SwimRun, Gewicht: etwa 58 kg

erstellt von
portrait

Joyce Moewius

Pressesprecherin von Berlin

Altersklasse: W35

Verein: A3K-Berlin

Trainer: Dr. Rocket

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