In der letzten Zeit wurde ich öfters gefragt, wie ich mich aktuell motivieren kann weiter zu laufen oder auch anstrengendere Einheiten durchzuziehen. Und tatsächlich finde ich es ohne konkretes Wettkampfziel auch nicht immer so einfach.

Aber hier meine 5 Tipps, die mir dabei helfen mich zu motivieren:

1. Trainingspartner

Gemeinsam mit der Trainingsgruppe zu laufen, hat mich schon immer sehr motiviert. Auch wenn das Gruppentraining momentan nicht möglich ist, hilft es mir sehr Trainingspartner zu haben, mit denen ich einen Dauerlauf oder ein Tempotraining machen kann. Die Läufe fallen mir zusammen mit Anderen viel leichter, man pusht sich gegenseitig und die Freude über ein gelungenes Programm ist doppelt so groß. Und manchmal ist es auch nicht verkehrt sich gegenseitig zu bremsen und sich den ein oder anderen Ratschlag zu Herzen zu nehmen ;-)

2. Das Training planen

Mir hilft es das Training für die kommende Woche in etwa zu planen. So weiß ich, wann welche Einheit ansteht und kann mir gegebenenfalls auch schon überlegen, wo ich laufen will. Dadurch werden die Ausreden immer kleiner;-) Natürlich sollte so ein Plan nicht zu starr sein, es gibt immer mal Tage, an denen man sich nicht so gut fühlt oder doch etwas dazwischen kommt. Ich verstehe den Plan eher als eine Art Orientierungshilfe.

3. Ein Ziel suchen

Nichts kann einen Wettkampf für uns Läufer so wirklich ersetzen. Aber mir hilft es, wenn ich mir selbst kleine Ziele setze, wie auf der eigenen Hausrunde eine Bestzeit aufzustellen, ein Strava Segment zu ergattern oder möglichst genau eine Pace einzuhalten (nicht unbedingt schnell, sondern auch mal besonders langsam). Auch die Veranstalter geben ihr Bestes, um uns Läufern virtuelle Alternativen zu bieten. Mich hat die Silvesterlauf-Challenge von Spiridon Frankfurt besonders angespornt, da auf festgelegter und ausgeschilderter Strecke mehrere Wochen gelaufen werden konnte. Oder auch die Kampagne von ASICS, bei der wir Frauen es geschafft haben in 10 Tage 40.000km zu laufen, also einmal um die Welt…In dieser Woche hab ich doch mehr Kilometer als sonst zurück gelegt ;-)

4. Einfach mal abschalten

An stressigen Tagen freue ich mich meist auf einen lockeren Lauf, da ich weiss es hilft mir den Kopf frei zu bekommen und abzuschalten. Häufig genieße ich dann einfach die frische Luft und die Natur. Oder aber mit einer neuen Podcast Folge mal für einige Minuten in eine andere Welt abtauchen…auch das ist für mich inzwischen zu einer echten Motivation geworden.

5. Pausen

Auch Pausen sind wichtig…und das muss ich mir auch selbst immer wieder sagen :-) Sie helfen die Akkus wieder aufzuladen und dann mit neuer Energie und Motivation in den nächsten Lauf zu starten. Und heute ist natürlich Restday, so hat man auch mal Zeit für andere Dinge.

Bleibt gesund und motiviert :-)

erstellt von
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Anna Starostzik

Logistik VW von Baunatal (Kassel)

Altersklasse: W30
Verein: Spiridon Frankfurt
Trainer: Udo Engelbrecht

Meine Disziplinen
Traillaufen Marathon 10 Kilometer Halbmarathon