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Worüber schreibe ich hier eigentlich? Ein Trainingspensum und eine Halbmarathon-Zeit, die nicht besonders herausragend sind. Gute Mittelklasse würde ich sagen. Altersklasse W40. 21,0975 Kilometer in 1:40:33 h. Eine Meldung ist meine Leistung an sich also nicht unbedingt wert. Aber vielleicht das, was dahinter steckt …

Denn nach 6 Jahren hab ich es nun erstmals wieder geschafft, gut durch den Winter zu kommen – wie wir Sportler immer so schön sagen. Die ersten 10 Wochen des Jahres gesund geblieben, 25 Laufeinheiten absolviert und einen Halbmarathon durchgezogen. Warum mich das so glücklich macht, das möchte ich Euch kurz erzählen. Und deshalb beginnt mein Blog auch nicht mit einem Einblick in meine Lauffähigkeiten, sondern – wie ich gelernt habe – mit meinen drei wichtigsten Fähigkeiten als laufende und fitte Mama:

Ja, ihr habt richtig gelesen, drei mal Gelassenheit. Denn ich denke, nur Gelassenheit schafft im Familienleben Raum für:

Und all das hab ich gebraucht. Zum Glück nicht, um es mit großen Sorgen, Ängsten oder Krankheiten aufzunehmen. Nein, eigentlich nur, um mein Mama-Dasein zu ,wuppen‘ und meine kleine Läuferwelt aufrecht zu halten. Seit ich Kinder habe, bin ich in nämlich kein Jahr ohne dicke Erkältungen und Kindergarteninfekte gestartet, die sowohl meine Kids als auch mich immer wieder flach gelegt haben. Mein Training stand oft hinten an und in den vergangenen Jahren ist immer erst im April eine gewisse Konstanz reingekommen … mit den wärmeren Temperaturen des Frühlings wurden wir gesund und ich konnte wieder regelmäßiger trainieren.

Trotzdem bin ich auch dieses Jahr wie immer positiv denkend mit einem kleinen Trainingsplan gestartet. Nichts Extremes, 10 Wochen, 40 Laufkilometer pro Woche, aufgeteilt auf jeweils ca. 3 Laufeinheiten. Hört sich nicht viel an, ist es auch nicht, aber die Regelmäßigkeit macht es aus. Ich habe von Woche zu Woche geschaut und jede Trainingseinheit, die ich abspulen konnte, ein bisschen gefeiert. Erste Intervalle auf der Bahn kamen zu normalen Dauerläufen hinzu, erstmals liefen längere Distanzen wieder locker und ich habe mit viel Spaß und Freude meine Runden durch Wiesen, Wälder und über Tartanbahnen gedreht.

Dieses Gefühl ist einfach Gold wert. Es macht mich glücklich und zuversichtlich für meine nächsten sportlichen Ziele und die Kombinierbarkeit meiner Laufleidenschaft mit Job und Familie.

Es ist also nichts Großes, worüber ich heute berichte, aber es ist ein Einblick in die kleinen Aufs und Abs, die jeder von uns auf unterschiedliche Art und Weise kennt, die unseren Alttag begleiten und denen wir irgendwann immer mal wieder ein Schnippchen schlagen können.

Also, in diesem Sinne: genießt die kleinen Dinge!

Viele Grüße, Eure Saskia

erstellt von
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Saskia Erbslöh

Personal Trainerin von Kronberg im Taunus

Altersklasse: W 40

Verein: ASICS Frontrunner Germany

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