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„Efficiency is anything that scores!“ [Bruce Lee] Ist das auch dein Motto? Dann solltest du unbedingt weiter lesen, denn auf den nagelneuen ASICS GLIDERIDE™ trifft das zu 100% zu: Effizienz ist alles was zählt!

„Der sieht aber komisch aus!“

Diesen Satz habe ich etliche Male gehört, seit ich den GLIDERIDE™ testen darf. Vor allem die auf den ersten Blick ungewöhnlich dick wirkende Sohle des GLIDERIDE™ hat bei vielen für Erstaunen gesorgt, die sich den Schuh genauer angesehen haben. „Kann man darin gut laufen?“ Das war die Frage, die mindestens jeder zweite als nächstes gestellt hat. Und meine Antwort war immer die selbe: „Man kann!“

Aber bevor ich Details dazu verrate, fange ich lieber mal bei den Daten und Fakten an. 

GUIDESOLE™ ist das Zauberwort

Warum sieht die Sohle des GLIDERIDE™ denn so anders aus, als die anderer Laufschuhe? 

Die GUIDESOLE™-Technologie in dieser Sohle ist das wichtigste Merkmal des GLIDERIDE™-Schuhs:  Die Sohle ist geschwungen wie eine Wippe und neigt sich im Zehenbereich dynamisch nach oben. Dadurch wird die Bewegung des Sprunggelenks beim Laufen reduziert, was bewirkt, dass man sich effizienter vorwärts bewegt und Kraft spart. Im massiver wirkenden Fersenteil steckt das ASICS-typische Gel, welches jeden Schritt abfängt. In der Mitte der Sohle sorgt extrem leichter Flytefoam für maximale Dämpfung (dunkelroter Sohlenteil) und einen elastischen Vortrieb (heller Sohlenteil). Zusammen sorgen diese Eigenschaften dafür, dass man weniger Energie beim Laufen verschwendet und der Fuß eine Abrollbewegung macht, die sich anfühlt, als würde man regelrecht nach vorn katapultiert. 

Soviel zur Technologie der ungewöhnlich dicken Sohle, die den GLIDERIDE™ zu einem echten Hingucker macht. Aber wie läuft er sich denn nun, dieser Energiesparer?

Bounce, bounce, bounce

Um ehrlich zu sein, waren die ersten Schritte echt merkwürdig. Fast wackelig. Vorsichtig lief ich beim ersten Testeinsatz los und versuchte zunächst, die ungewohnte Sohle unter meinen Füßen „zu fühlen“. Was macht sie, wenn ich den Fuß aufsetze, abrolle, abdrücke?

Die anfängliche Skepsis wich dann recht schnell einer doch großen Überraschung. Jeder Schritt wurde wie durch eine unsichtbare Kraft nach vorn geschoben. Nach wenigen Kilometern war auch das wackelige Gefühl verschwunden. Beim Blick auf die Uhr die nächste Überraschung: Ich war deutlich flotter unterwegs als gedacht. Nach 12 Kilometern beendete ich die erste Runde im GLIDERIDE™ mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Beim nächsten Einsatz merkte ich nach etwa 10 Kilometern, wie mein Fußquergewölbe zunehmend belastet wurde. Die für mich bislang ungewohnte Abrollbewegung führte dazu, dass ich deutlich stärker auf dem Vorfuß lief. Bewusstes Aufsetzen auf dem Mittelfuß entspannte das beleidigte Quergewölbe dann aber doch recht schnell wieder. Nach 20 Kilometern lag ein zweiter sehr vielversprechender Run hinter mir. Insgesamt hat mich der GLIDERIDE™ nun etwas mehr als 50 Kilometer begleitet, was gerade ausreicht, um ein kleines erstes Fazit zu ziehen: 

Dieser neue völlig andere Schuh hat mich doch sehr überrascht. Das Laufen in ihm ist zuerst eine kleine Herausforderung, doch schnell gewöhnt man sich an den „Vortrieb“ und den leicht veränderten Laufstil. Zum absoluten Lieblingsschuh reicht es zwar leider noch nicht ganz. Aber der GLIDERIDE™ bekommt definitiv einen Platz ganz vorn im Schuhregal. 

Bist du bereit für den GLIDERIDE™? 

Wenn du auf der Suche nach einem völlig neuen Laufgefühl bist und Lust hast, deine Schuhsammlung um eine vielversprechende Alternative zu erweitern, die dich effizienter laufen lässt, dann solltest du dir den  GLIDERIDE™ mal live genauer ansehen. 

Bei mir wird er zunächst noch für Trainingsläufe auf Asphalt zum Einsatz kommen. Denn hier kann er sein ganzes Potential optimal entfalten. Auf unebenem Untergrund wäre er nicht meine erste Wahl. Sobald sich meine Füße an die neue Abrollbewegung gewöhnt haben, kann ich mir sehr gut vorstellen, den Schuh auch im Wettkampf zu tragen. Zumindest für Strecken bis 21,1 km.
Bist du neugierig geworden? Dann los - ab auf die Straße zum Bouncen!

erstellt von
portrait

Eva Eigelshoven

teacher von Hamburg

Altersklasse: W35

MEINE DISZIPLINEN
Halbmarathon Marathon Traillaufen Swimrun
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