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Ich habe es geschafft! Ich habe mir meinen größten sportlichen Traum erfüllt und beim IRONMAN Frankfurt mitgemacht. Und ich habe gefinished - trotz großer Schwierigkeiten auf der Laufstrecke...

226 Kilometer aus eigener Körperkraft - plus fünf Extrakilometer, weil die Radstrecke länger war. 3,8 Kilometer Schwimmen. 180 (+5) Kilometer Radfahren. 42,195 Kilometer Laufen. Das macht 331 Kilometer beim IRONMAN Frankfurt, meiner ersten Langdistanz, meinem großen Traum. Und ich habe es tatsächlich geschafft. Obwohl ich es vor dem Wettkampf und auch während dessen nicht selten für unmöglich hielt, dieses Ziel und die Ziellinie zu erreichen.

vimeo.com/279616868

Seit November habe ich mich vorbereitet: Grundlagenausdauer, spezifisches Training, Koppeln, Athletik und Yoga. Ich habe über 120 Kilometer im Wasser gemacht und meine Pace von 1:56min/100m auf 1:44/100m verbessert. Ich bin 5800 Kilometer Rad gefahren - Indoor Cycling und Rolle zuhause mal nicht mitgerechnet. Ich war über 1000 Kilometer laufen. Aber genau da begannen meine Zweifel.

IRONMAN Frankfurt 2018 (c) ahornzeit

Ich wollte eigentlich viel mehr laufen. Aber eine Erkältung im Februar, wegen der ich fast vier Wochen nicht laufen konnte, hat mir den Plan schon mal durchkreuzt. Ich habe also wieder etwas runtergeschraubt und mir außerdem einen Trainer dazu genommen. Micha Rundio aus Köln - damit ich eben nicht direkt wieder übertreibe und da einsteige, wo ich vorher stehen geblieben bin. Er hat mir kurze Koppelläufe, Tempodauerläufe mit Fahrtenspiel und Langläufe aufgeschrieben. Gesagt, getan. Die Einheiten wurden immer knackiger und ich habe förmlich gespürt, wie meine Form kommt. Aber nach einem Intervalltraining haben plötzlich meine Füße gestreikt. 12*200m in einer 4:00min-Pace habe ich gemacht, danach konnte ich nicht mehr auftreten. Mein linker Fuß hat jegliche Laufaktivität verweigert. Aus die Maus. Ich war am Boden zerstört.

Es folgten Arzt- und MRT-Termine. Der Befund: Entzündung im Fußmuskel durch Überlastung. Vermutlich bin ich bei den schnellen Intervallen zu stark nach innen abgeknickt. Alternativ zum Lauftraining bin ich also ab sofort oft es geht aquajoggen gegangen und Meter für Meter durch das Wasser gepflügt. Dazu gab es Physiotermine, Einlagen, Schmerztabletten, Sportsalbe, Basenfußbäder und Flossing. Ich habe meinen Ironman schon in Gefahr gesehen, aber aufgeben kam nicht in Frage. Also habe ich mich auf die Suche nach Schuhen gemacht, die meine Fußproblematik gut abfangen können und mir trotzdem einen komfortablen Marathon am Ende der Langdistanz ermöglichen. Die Entscheidung fiel mir nicht schwer. Ich bin in den ASICS GEL-KAYANO25 geschlüpft und habe mich sofort verliebt. Es fühlte sich an wie Zuhause. Ankommen. Auf der Couch. Mega! Der Schuh ist breit genug für meine Füße, hat die nötige Stütze und ist stabil genug bei dennoch weichem Obermaterial, das richtig stylisch aussieht. Ich sag nur DIVA PINK!

ASICS GEL-KAYANO25 (c) ahornzeit

Ich habe damit etwas gewagt, wovon jedem Läufer abgeraten wird: einen Wettkampf mit einem neuen Schuh zu bestreiten. Aber ich kann mit Fug und Recht behaupt: das war das Beste, was ich hätte tun können. Obowohl ich den Kayano nur drei, vier Mal für wenige Kilometer eingelaufen habe, als ich nach vier Wochen wieder ohne Aqua joggen durfte, stand die Entscheidung für mich fest: ich wollte darin den Ironman bestreiten. Und Tatsache, es lief richtig rund. Ich hatte am Anfang totale Angst, dass nach ein paar hundert Metern meine Schmerzen wieder anfangen. Aber es passierte nichts, außer dass ich mich Kilometer für Kilometer vorarbeitete und mich auf die Strecke konzentrieren konnte, statt auf den Fuß.

IRONMAN Frankfurt 2018 (c) ahornzeit

Meine Laufzeit war am Ende zwar nicht wirklich gut - ich musste die dritte Runde fast komplett gehen, weil mein Magen rebelliert hat - aber ich bin durchgekommen und habe auch nach dem Rennen keine Schmerzen im Fuß oder sonstwo. Mir geht es blendend, meine Kayanos blenden mich (frisch gewaschen) auch wieder und warten schon auf den nächsten lockeren Lauf. Am Wochenende werde ich es wohl wieder wagen. Bis dahin regeneriere ich und gucke nach neuen Rennen, die ich mit den zwei hübschen Divas bestreiten kann...

IRONMAN Frankfurt 2018 (c) ahornzeit

Den kompletten Rennbericht findet ihr auf meinem Blog und alles zu meiner Vorbereitung gibt es hier... <3

erstellt von
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Anita Horn

ASICS FrontRunner, Reporterin, Autorin, Bloggerin aus Köln

Altersklasse: F35-39

Verein: MACH3 Köln e.V., tritime women team, Orthomol Sport

Trainer: Michael Rundio

MEINE DISZIPLINEN
10k long_distance_triathlon half_marathon
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