Es ist Januar und draußen unglaublich kalt. Nach der Arbeit oder dem Home-Office kuscheln wir uns direkt aufs warme Sofa, eingewickelt in eine Decke und ruhen uns nur kurz aus ... oh, ist das gemütlich! Vielleicht doch erst wieder morgen raus? Und ist es heute eh nicht viel zu kalt und außerdem noch unglaublich glatt?

An dieser Stelle möchte ich euch ein paar Tipps geben, um auch bei Kälte stets motiviert und verletzungsfrei zu bleiben:

  1. 1. Direkt nach der Arbeit oder schon am Morgen raus! Wer einmal aufs Sofa gekrochen ist, bleibt zu 99% auch dort. Was mir unglaublich hilft, ist, meine Laufsachen schon am Tag zuvor zurechtzulegen, damit ich sie „nur“ noch anziehen muss. Das entlastet den Kopf, denn die Entscheidung (soll ich heute wirklich raus? Oder lieber doch erst morgen?) wird dir damit abgenommen. Du musst nichts weiter tun, als einfach nur deine Laufsachen anzuziehen und rauszugehen. Schön oder? An freien Tagen oder am Wochenende versuche ich direkt am Morgen oder zumindest vormittags laufen zu gehen. Das Gefühl schon etwas geschafft zu haben ist eine gute Basis für den restlichen Tag und auf dem Sofa zu faulenzen macht nun doppelt so viel Spaß!
  2. 2. Drinnen Warmmachen! Den kalten Temperaturen im Januar kann ich tatsächlich wenig abgewinnen und laufe eigentlich lieber im Frühling oder Herbst. Daher habe ich angefangen mich selbst zu überlisten – mein Aufwärmprogramm findet nun drinnen statt! Seilspringen, Liegestützen oder auch Dehnen (alles abhängig von der Nestgröße natürlich) führt dazu, dass auch mir endlich warm wird. Nun schnell nach draußen und direkt los! Keine Zeit nachzudenken, einfach loslaufen! Und wer kehrt schon um, wenn er schon mal draußen ist? Genau, niemand! Denn das Schwerste, das Loslaufen, ist geschafft und egal ob 20 Minuten im Park oder dann doch länger – Hauptsache es wird sich bewegt und der Kopf durchgepustet!
  3. 3. Die Streckenwahl auf z.B. gestreute Straßen oder Waldwege verlegen. Bei Glätte zu laufen ist nur nicht unglaublich anstrengend (Trippelschritte oder dauernd das Wegrutschen ausbalancieren) sondern auch gefährlich. Damit ich verletzungsfrei durch den Winter komme nutze ich gerne gestreute Straßen (auf Straßen bleibt der Schnee ja generell nicht so gut liegen) oder hoppelige Feld- und Waldwege (die mir etwas Halt bieten und das Wegrutschen verhindern). Was meiner Meinung nach nicht so gut funktioniert sind beispielsweise Fahrradwege, da diese meist nicht gestreut und durch die Auslastung durch Spaziergänger, welche den frischen Schnee dann festtreten, ziemlich glatt sind und ein erhöhtes Bänderrisspotential bieten. Lieber in den Wald ausweichen oder zur allergrößten Not ein Spaziergang, um Schlimmeres zu vermeiden!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Laufen und Schnee und passt gut auf euch auf!

Eure Marina

erstellt von
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Marina Rappold

Grundschullehrerin von München

Altersklasse: 23
Verein: LG Telis Finanz Regensburg
Trainer: Markus Guetzlaff

Meine Disziplinen
Halbmarathon 10 Kilometer

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