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Laufen in Zeiten von Corona bringt so manche an ihre Grenzen und fordert neue Maßnahmen ein. Hier erfahrt ihr etwas über Laufen mit dem Partner - und wie man auch nach Corona weiter (glücklich) mit dem Partner läuft.

Klar, die ganzen Corona-Eindämmungsmaßnahmen können uns Angst machen, dazu die Flut an erschreckenden Bildern und schlechten Nachrichten in den (sozialen) Medien, welchen wir in unserer Home-Quarantäne ausgesetzt sind. Also: Ablenkung ist gefragt, vielleicht geht es euch so wie uns und wir wagen uns endlich an das Buch, welches wir schon lange lesen wollten, arbeiten die Filme in unserer Netflix-Watchlist durch, putzen die Regale in der Küche (Staubfänger!) und lackieren uns die Fußnägel (ich, nicht mein Freund).Weil aber irgendwann alles langweilig wird (und mein Freund lesen hasst), beschließen wir eine gemeinsame Laufrunde zu wagen. Ich verwende bewusst das Wort „wagen“, denn mein Freund spielt Handball und geht begeistert ins Fitnessstudio. Laufen zählt bislang nicht zu seinen favorisierten sportlichen Betätigungen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Punkt 1: „Kleine“ Runde besser als KEINE Runde

Kennt ihr das, wenn man eh schon den ganzen Tag faul auf dem Sofa liegt? Dann fällt es einem noch schwerer sich aufzuraffen, als an einem Tag, an dem man direkt nach der Arbeit in die Laufschuhe steigt, weil man eh schon in diesem produktiven „Flow“ ist und die Dinge auf der „to-do-list“ chronologisch abarbeitet. Hilfreich ist es, sich


Punkt 2: Der Spaß steht im Vordergrund

Aufgepasst: Unsere Garmin- und Polaruhren lassen wir heute getrost am Ladekabel hängen und wagen uns ohne technischen Schnickschnack ins Freie. Auch nicht-technisches Zubehör wie Trinkgürtel, Energieriegel (meistens sowieso bäh!) und unser Iphone mit kilometer- und pacemessenden Apps und Funktionen müssen nicht unbedingt mit, denn heute steht Spaß im Vordergrund!

Den Lauf nicht sofort auf instagram der übrigen Welt mitteilen? War ich dann überhaupt draußen? Ja, vielleicht sogar befreiter und fröhlicher als je zuvor! Einfach mal


Punkt 3: Der/die „schwächere“ Läufer/in bestimmt das Tempo

Mal angenommen, wir nehmen heute unsere erste Fußballstunde. Abgesehen davon, dass wir uns nach 4 Kurzsprints zum Ball schon k.o. fühlen, weil wir wie die meisten Läufer zwar ausdauernd laufen aber nicht besonders gut sprinten können, spielt unser Partner uns nie den Ball zu und es macht einfach keinen Spaß. Werden wir nochmal hingehen? Eher nein.

Die Chancen, dass unser Partner noch einmal mit uns laufen gehen wird, können also maximiert werden, indem wir ihm beim ersten gemeinsamen Lauf „etwas den Ball zuspielen“. Hä?

Natürlich sollten wir als „alte Hasen“ trotzdem ein Auge auf die Streckenwahl sowie beispielsweise die Witterungsverhältnisse haben: Die 20 km Runde bei Windstärke 10 empfiehlt sich bei unerfahrenen Läufern tendenziell weniger. Lieber bei Sonne und der erprobten Gassirunde den ersten gemeinsamen Lauf absolvieren, so hat der Partner dabei auch Spaß und kommt beim nächsten Mal freiwillig mit. Wo wir schon bei Gassirunde und unserem Wauzi sind ...


Punkt 4: Thema zurechtlegen

Mein Freund und ich sind bekennende Hundeliebhaber. Hunde ziehen immer. Bei Hunden taut Schatzi auf. „Weißt du noch als Waldi das Wurstbrot gefressen hat?“ ist daher eine gute Einstiegsfrage, um ein Gespräch ins Rollen zu bringen. Nur so als Beispiel. Unser Hund heißt anders und mein Freund und ich essen kein Fleisch mehr. Trotzdem: 

Punkt 5: Dehnen lohnt sich

In einem Punkt sind wir Läufer dem Fußballer sehr ähnlich und zwar im Grad der Dehnungsfähigkeit sämtlicher Muskelgruppen abseits der Halswirbelsäule. Yoga mache ich selbst nur maximal einmal die Woche und ziehe Intervalle dem öden Dehnen meist vor. Stretchen können wir schließlich auch noch im Seniorenheim, stimmts?

Ohne an dieser Stelle moralapostelmäßig mit dem Finger aufzuzeigen:

Also: Wir laufen ein paar Meter, dehnen uns dann kurz und knapp (besonders die Muskelgruppen, welche wir gleich beanspruchen – okay sind beim Laufen tatsächlich fast alle; beim kurzen Andehnen würde ich mich aber fokussieren auf:

  1. Beinmuskulatur, speziell die Waden (besonders anfällig für Krämpfe) und
  2. Pomuskulatur. Wer Bock hat, macht noch ein
  3. paar Mobilisationsübungen für die Fußgelenke) und laufen dann die Runde zu Ende. Hat auch den Vorteil, dass die Runde nicht auf einmal gelaufen werden muss, sondern in zwei Etappen.

Wann der perfekte Zeitpunkt zum Dehnen ist (vor, während oder nach dem Lauf) ist allerdings unter den Läufern selbst ein Streitpunkt. Ich denke: 

Hauptsache wir dehnen uns überhaupt mehr!

Nun dürft ihr wirklich loslaufen, egal mit Partner oder ohne, egal wie lange und egal wie schnell. Habt Freude dabei und lasst das Virus für eine Weile Virus sein. Beschäftigt euch eine Weile nur mit euch & dem was eurer Seele guttut.

Viel Spaß 

eure Marina <3

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erstellt von
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Marina Rappold

Studentin Lehramt Grundschule von München

Altersklasse: 22

Verein: LG Telis Finanz Regensburg

Trainer: Markus Guetzlaff

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