Wir kennen sie alle: Tage, an denen irgendwie nichts LÄUFT. Die Arbeit wächst uns über den Kopf, in der Küche türmt sich das Geschirr und ganz dringend müsste mal wieder geputzt und die Steuererklärung gemacht werden. Vielleicht fühlen wir uns auch heute irgendwie eher so nach Lasagne und Sofa. Und einem guten Film. Das ist okay, aber heute erzähle ich dir, wie du es trotzdem nach draußen schaffst und die Lasagne hinterher vielleicht NOCH besser schmeckt. Versprochen!
  1. Über eine Woche verteilt denken! Wenn ich mal überhaupt nicht motiviert bin und dazu tendiere, weiter das Sofa zu erwärmen überlege ich: Selbst, wenn ich heute nur 10 Minuten nach draußen gehe, mir nur vornehme 2 km zu laufen wären das über eine ganze Woche verteilt über 1 Stunde frische Luft (genauer gesagt 70 Minuten) und 14 km Bewegung. Das klingt wiederum viel oder? Ich finde immer in kleinen „Happen“ aufgeteilt ist alles halb so schlimm. Und zu 10 Minuten motiviert man sich an schwierigen Tagen dann doch mal schneller als zu 60 Minuten laufen. Daran anknüpfen lässt sich auch ein Tipp des Sozialpsychologen Peter Gollwitzer, der mir beim Durchstöbern einer Zeitschrift in die Hände gefallen ist. Er rät dazu, konkrete Wenn-dann-Pläne zu schmieden z.B., „wenn ich den Laptop zuklappe, dann trinke ich noch ein großes Glas Wasser, ziehe meine Turnschuhe an und jogge los!“ 
  2. Überlegen was ich mit den 10 Minuten alles bewirke: Vorbeugen von Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, Kräftigung der Muskeln, Sehnen und Bänder, das Bindegewebe wird straffer, Vorbeugen von Gewichtsproblemen und Studien zufolge soll man zufriedener und entspannter sein. Letzteres kann ich tatsächlich bestätigen. Wenn ich mir diese Dinge vor Augen halte, hält mich praktisch nichts mehr auf dem Sofa und ich WILL meinem Körper etwas Gutes tun! 
  3. Sachen, welche du AUCH noch unbedingt erledigen wolltest, draußen erledigen! Dies ist nun natürlich kein Tipp, bei dem es darum geht beim Laufen einen Ausgleich zum stressigen Alltag zu erleben. Eigentlich sollen die 10 Minuten Laufen ja DEINE persönliche kleine Auszeit werden. Weil wir nach einem stressigen Alltag aber oft keine Lust mehr haben AUCH noch laufen zu gehen und das Laufen als zusätzlichen Stressfaktor erleben, helfen mir diese Tipps Laufen und Alltag (zur Not) mal so zu „vereinen“: 

Noch nicht motiviert? Nachdem ich am Wochenende ganz viel Wintersport geschaut habe zieht es mich übrigens auch immer magisch nach draußen! Also ab und an ist ein fauler Nachmittag auf dem Sofa dann wohl doch mal gut – und wir sind hinterher motivierter uns ins Schneegetümmel zu schmeißen.

Viel Spaß wünsche ich Euch!

Eure Marina 

erstellt von
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Marina Rappold

Grundschullehrerin von München

Altersklasse: 23
Verein: LG Telis Finanz Regensburg
Trainer: Markus Guetzlaff

Meine Disziplinen
Halbmarathon 10 Kilometer

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