Wenn man von heute auf morgen nur noch im Homeoffice ist, ist das erstmal gar nicht so einfach...Welche Routinen kann man entwickeln, um produktiv zu arbeiten? Darüber habe ich mir hier Gedanken gemacht :-)

Inzwischen ist ein Tag im Homeoffice für mich ein ganz „normaler“ Tag. Das sah bis vor einigen Wochen noch ganz anders aus. Jeden Morgen bin ich zur Arbeit gefahren, ab und zu dorthin gelaufen und nur in Ausnahmefällen habe ich mal einen Tag aus dem Homeoffice gearbeitet. Als die Corona-Krise Europa erreichte, hieß es für mich von heute auf morgen – Arbeiten von Zuhause.

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich ein paar Tage gebraucht habe mich zu organisieren und mich daran zu gewöhnen, dass ich das Haus morgens nicht verlasse.

Was mir inzwischen bei einem „erfolgreichen“ und effizienten Tag im Homeoffice hilft:

Zeitig aufstehen

Das bedeutet für mich, dass ich nicht 5 Minuten vor dem ersten Meeting aufstehe und mich im Schlafanzug an den Rechner setze. Viel lieber stehe ich zeitig auf (ist immer noch später als bei einem Tag im Büro:-) ) und frühstücke mit meinem Mann. Danach bereichte ich mich auf den ersten Termin vor. Ab und zu hole ich auch vor der Arbeit mal frische Brötchen vom Bäcker…das hat gleich zwei Vorteile: Mein Mann freut sich und ich bin wirklich wach, wenn ich in den Arbeitstag starte:-)

Einen Plan haben

An den ersten Tagen im Homeoffice habe ich teilweise doch sehr chaotisch gearbeitet. Viele Termine sind erstmal ausgefallen, die dem Tag sonst schon eine Struktur vorgeben. Als ich dann irgendwann mehrere angefangene Themen auf dem Tisch liegen hatte, hab ich mir eine Art To-Do Liste für den Tag bzw. die Woche geschrieben. Das hilft mir den Überblick zu behalten und meinen Tag zu organisieren… und auch Feierabend zu machen:-) Denn wenn die Aufgaben erledigt sind, hat man sich auch den Feierabend verdient :-)

Pausen

Ich habe schnell gemerkt, dass ich im Homeoffice dazu neige mir schnell mal einen Kaffee zu holen, das Essen nebenbei zu essen und den Schreibtisch dadurch kaum noch zu verlassen. Es sind eben keine Kollegen da, mit denen man mal bei einem Kaffee quatscht oder mit denen man die Mittagspause verbringt…

Inzwischen hab ich mir meine Pause fest eingeplant und freue mich auch schon jeden Morgen darauf - auf den vorbereiteten Mittagssnack, einen Spaziergang oder besonders auch auf ein Workout. Da habe ich die ASICS Studio App mit kleinen Workouts von 15 bis 25 Minuten für mich entdeckt. Perfekt für eine Pause und es bleibt danach noch Zeit sich wieder etwas frisch zu machen.

Und so klappt es dann meistens auch ohne ein Mittagstief…;-)

Den eigenen Weg finden – sich wohlfühlen

Je wohler ich mich an meinem Arbeitsplatz fühle, desto besser kann ich arbeiten. Daher hilft es mir sehr eine Atmosphäre zu schaffen, in der ich mich wohl fühle.

Dazu gehört für mich

Das ist aber sicher für jeden individuell sehr unterschiedlich…der eine mag Ruhe, der andere Musik…Hauptsache man fühlt sich wohl und kann in der Umgebung gut arbeiten.

Dazu gehört es vllt auch sich selbst ein paar Regeln zu setzen. Ich mache den Fernseher lieber erst abends an, sonst ist für mich die Ablenkung doch zu groß und ich finde den Weg zum Schreibtisch nicht mehr so einfach ;-)

Und auch wenn ich regelmäßig mit meinen Kollegen telefoniere und skype, ich vermisse sie schon sehr…

Nach dem Feierabend schnüre ich oft die Laufschuhe – schon ganz schön vom „Büro“ aus loslaufen zu können, habe ich festgestellt :-) Sobald ich im Wald bin und die Natur genieße, vergesse ich viele Arbeitsthemen und die schwierige Situation für ein paar Minuten…

erstellt von
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Anna Starostzik

Logistik VW von Baunatal (Kassel)

Altersklasse: W30
Verein: Spiridon Frankfurt
Trainer: Udo Engelbrecht

Meine Disziplinen
Traillaufen Marathon 10 Kilometer Halbmarathon