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Dieser Sommer steht für mich unter dem Motto, meine neue Laufleidenschaft – das Trailrunning – zusammen mit meiner Familie zu erleben, mit meinem Mann gemeinsam zu trainieren, mit ihm an den Start zu gehen und meine beiden Kids erstmals an der Strecke zum Anfeuern dabei zu haben und sie für den Laufsport zu begeistern.

Laufen war bei uns nämlich bisher kein ‚Familiensport‘ ... ich war die einzige, die ständig die Laufschuhe schnürt und nun auch seit einiger Zeit nicht mehr nur über Straßen und durch Felder sondern auch über Berge rennt.

Für meinen Mann hieß es 2019 also, das Mountainbike öfter mal stehen zu lassen und den Taunus bei uns vor der Haustür laufend zu erkunden. Nachdem wir unseren FujiTrabuco-Schuhbestand ‚aufgerüstet’ hatten, konnte es losgehen! Über Wochen und Monate hat mein Mann richtig viele Läufe gemacht und ordentlich Kilometer und Höhenmeter gesammelt. Und dann war es soweit: der Stubai Ultra Trail ... ja, ich weiß, es gibt Trailläufe, die für Anfänger mehr Sinn machen ;-) .... hat uns nach Innsbruck gelockt. Und um es kurz vorwegzunehmen: wir haben beide nicht gefinist, das Zeitlimit hat uns gestoppt – wir sind aber trotzdem richtig happy! Denn wir haben nach vielen gemeinsamen Mountainbike-Abenteuern nun auch Lauf-Momente gesammelt, die uns keiner mehr nehmen kann, und von denen ich bis vor kurzem nicht gedacht hätte, dass wir sie gemeinsam erleben. Dazu zähle ich, aufgeregt und voller Vorfreude um 0:00 an der Startlinie zu stehen, nachts durchs beleuchtete Innsbruck zu laufen, in stockdunkle Trails einzubiegen, den Sonnenaufgang in den Bergen zu genießen, gemeinsame Ups und Downs zu meistern und Schritt für Schritt, Seite an Seite, 55 Kilometer und 4.300 Höhenmeter zu sammeln. Unglaublich intensive Stunden, die ich niemals vergessen werde!

Nach dem Stubai Ultra Trail ging es für meinen Mann und unsere beiden Kinder direkt in eine mehrwöchige Sommer-Auszeit. Auf unserer langen Reise durch Slowenien, Kroatien und Italien brachte uns unsere letzte Station nach Südtirol. Und, was soll ich sagen, praktischerweise kamen wir genau pünktlich in Bozen zum Südtirol Sky Marathon an. Meine Familie brachte mich früh morgens an den Start, wünschte mir Glück und schickte mich auf die 42 Kilometer lange und mit 2.800 Höhenmetern gespickte Strecke. Was für eine Motivation: zwei kleine Glücksbringer der Kinder im Gepäck und die Vorfreude auf meine Familie im Kopf. Ich kann zwar nicht behaupten, dass ich die Berge hochgeflogen bin, aber ich habe jeden Kilometer genossen. Auch wenn im letzten Downhill dann alles weh tat, so bin ich trotzdem mit einem freudestrahlenden Gesicht einfach nur glücklich ins Ziel zu meiner Familie gelaufen. Ein toller Empfang und wie schön, in diesem Moment die Finisher-Medaille umgehängt zu bekommen ...

Und nachdem ich so viel mit meiner Familie erleben und teilen durfte, freue ich mich jetzt darauf, meine ersten Trail-Etappen-Erfahrungen auch nicht alleine sammeln zu müssen. Ich freue mich auf eine tolle Zeit mit Asics Frontrunnern beim diesjährigen TAR. Eine von ihnen ist Lini: mit ihr werde ich von unseren Erlebnissen berichten, wie wir als Team den RUN2, also die ersten beiden Etappen des TAR, rocken.

Bis dahin, Eure Saskia

Bildnachweis: by Sportograf

erstellt von
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Saskia Erbslöh

Personal Trainerin von Kronberg im Taunus

Altersklasse: W 40

Verein: ASICS Frontrunner Germany

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