Leider konnte ich selbst die vergangenen zwei Wochen nicht wirklich laufen. Hinterrücks schlich sich zuerst ein simpler Schnupfen an, der sich aber auch nach einer Laufpause von vier Tagen nicht so richtig besserte. Als dann noch Kopfweh und Druck im Kopfbereich dazukam, bestätigte mir ein HNO-Arzt meine Vermutung: Eine Nasennebenhöhlenentzündung. Hatschi und herrje!

Mittlerweile geht es mir wieder gut und ich konnte die ersten vorsichtigen Läufe wieder aufnehmen. Ach, wie hab ich es vermisst! Jetzt gilt erstmal die Devise: Bloß nicht gleich wieder krank werden! Aber sind wir gegen Rüsselpest und all die anderen Erkältungskrankheiten eigentlich wirklich absolut wehrlos?

Jeder Erwachsene wird durchschnittlich von zwei bis vier Infekten pro Jahr heimgesucht – es existieren mehr als 200 verschiedene Virustypen und jedes Jahr kommen neue hinzu. Dies erschwert es natürlich enorm, eine Ansteckung zu vermeiden. Für schniefende Läufer bedeutet dies unter Umständen, zwei Wochen oder länger mit dem Training auszusetzen. Fast noch schlimmer als für den nichtlaufenden Läufer, ist es für die Mitmenschen in seinem Dunstkreis: Seine Launen gleichen der Berg- und Talfahrt kurz nach der Zielankunft bei einem Marathon, von „Mir ist speiübel“ bis hin zu „Ich bin einen Marathon gerannt!! Wer ist eigentlich dieser Haile Gebrselassie?!“

Alle Beteiligten sind also gleichermaßen an der Frage interessiert: Wie vor einer Erkältung schützen?

Vielleicht waren einige Dinge dabei, die ihr noch nicht wusstet oder wie ich, unterschätzt habt. Bleibt gesund und viel Spaß beim Laufen bei dem guten Wetter!

Eure Marina

erstellt von
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Marina Rappold

Grundschullehrerin von München

Altersklasse: 23
Verein: LG Telis Finanz Regensburg
Trainer: Markus Guetzlaff

Meine Disziplinen
Halbmarathon 10 Kilometer

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