Ein aktueller Trainingseinblick

Ich habe mir für den Herbst den Frankfurt Marathon als Ziel ausgesucht und gesetzt. Doch was macht man bevor die 10 oder 12 Wochen intensiver Vorbereitung beginnen?



Ich bereite meinen Marathon meistens 12 oder 10 Wochen lang intensiver vor. Ab diesem Zeitpunkt werden die Longruns beginnend von 25 bis 35 km von der Kilometerzahl und der Geschwindigkeit stets gesteigert. Ebenfalls findet dort für mich ein durchstukturiertes Training statt. Doch bis dahin ist ja aktuell noch ein bisschen Zeit.



Für mich ist es wichtig, dass ich die nun anstehenden 6 Wochen noch keinen zu anstrengenden Trainingsplan habe. Eine Marathonvorbereitung kann auch mental unglaublich anstregend sein, ab und zu kommen auch mal Motivationsprobleme dazu, denn auch wir sind nur Menschen und haben auch mal bei einem Regentag keine Lust die Schuhe zu schnüren. Deswegen trainiere ich in der Vorzeit mehr nach Lust und Laune. Wenn ich in dieser Zeit mal wirklich keine Lust habe zu laufen (was zwar selten vorkommt, aber gibt es eben auch) dann fahre ich Rad oder gehe Aquajoggen oder mache einfach mal nichts:)



Außerdem gibt es immer einen Tag in der Woche an dem ich tatsächlich nicht laufe. Da entscheide ich dann spontan, ob ich was anderes machen möchte oder eben nicht. Aber mehr als 6-Mal die Woche gehe ich vorerst nicht laufen.



Ein weiterer Tipp von mir ist, dass ich in dieser Zeit einmal die Woche etwas mit dem Tempo spiele. Das können Minutenläufe sein oder 3x 2 km in 4:00 min/km in einem Dauerlauf eingebaut oder 1.000er. Allerdings alles nicht in einem Stadion, sondern mehr nach Gefühl mit meiner GPS Uhr draußen und noch nicht so flott wie in der tatsächlichen Marathonvorbereitung. Manchmal fällt mir das echt schwer, das dann genau zu trennen. Denn wenn immer schnelle 2 Kilometer einbaut und die in einem Tempo, in dem man in der Hochphase teils seinen Longrun macht, denkt man immer: Bin ich unfit.



Aber genau dieses ruhige Herantasten hat sich bei mir immer als sehr positiv ausgewirkt. Man wird noch früh genug schnell.



Ein weiterer Tipp: Mache noch nicht so viele Kilometer!



Es kommen noch früh genug viele Kilometer, die man sammeln muss. Ich taste mich meistens ruhig heran. Allerdings versuche ich einmal in der Woche 20 km bis max. 25 km zu rennen, um den Körper so langsam dran zu gewöhnen. Diese Longruns sind dann aber von der Geschwindigkeit noch sehr sehr ruhig. Es geht mir dabei hauptsächlich darum, den Körper wieder langsam an längere Distanzen zu gewöhnen ohne mich wegen der Zeit zu stressen.



Mein Fazit:

Gewöhnt den Körper langsam an die anstehenden Kilometer und stresst euch nicht wegen der Kilometer oder der Geschwindigkeit. Eine Marathonvorbereitung ist schon anstrengend genug, da braucht der Körper und der Geist vorher etwas Ruhe, um dann voll durchzustarten;)

erstellt von
portrait

Anna Plinke

Steuerberaterin von Regensburg

Altersklasse: 1988
Verein: LG Telis Finanz Regensburg
Trainer: Ich selbst

Meine Disziplinen
Halbmarathon Marathon 10 Kilometer

Weitere Blogbeiträge