
Nach einer langen Krankheitsphase habe ich wieder mit dem Laufen begonnen, ohne zu wissen, wie weit mein Körper mich tragen würde. Was als vorsichtiger Neustart begann, wurde schnell zu echter Freude an Bewegung. In meinem ersten Laufjahr 2025 durfte ich fünf Marathons erleben, darunter zwei Ultras. Vor allem aber habe ich etwas viel Wichtigeres gelernt: meinem Körper wieder zu vertrauen.
Diese Freude steht bis heute im Mittelpunkt. Ich laufe nicht aus Leistungsdruck, sondern aus Begeisterung. Trailmarathons, Ultras und anspruchsvolle Trails sind für mich Ausdruck dieser Leidenschaft. Ich möchte zeigen, dass Bewegung nicht nur körperlich, sondern auch mental stärkt und nicht überfordern muss. Das Laufen hat die Beziehung zu mir selbst nachhaltig verändert. Ich mag mich selbst am liebsten, wenn ich laufe. Besonders schätze ich auch die sozialen Momente, die dadurch entstehen: gemeinsame Trainings, Begegnungen auf Trails und neue Freundschaften. Laufen verbindet.