Wer vor kurzem mit dem Laufen angefangen hat, sucht vielleicht noch nach dem Hebel für mehr Tempo im individuellen Bereich. Und damit seid ihr nicht alleine! Denn auch Läufer, die schon lange die Laufschuhe schnüren, kommen manchmal an diese mentale Grenze: irgendwie wollen die Füße nicht mehr schnell sein, es tritt Stagnation oder Rückentwicklung ein.

Das Tempo ging auch einigen meiner richtig schnellen Athleten verloren, der neue Arbeitsalltag in Corona-Zeiten hat einige zu Viel-Sitzern oder reinen Genuss-Läufern gemacht. 

Ohne Intervalle wirst du nicht schneller, ganz klar. Doch viele Lauf-Profis haben noch ein anderes Geheimnis. Und das hat mit dem Kopf zu tun!

Wusstest du, dass du auch mental dein Tempo unterstützen kannst?

Erweitere deine Tempoeinheiten um eine weitere Dimension: Bilder!

Es ist wohl jedem klar, welche Macht Bilder auf uns haben können. Sie bringen uns manchmal zum Weinen, zum Lachen – doch hast du jemals daran gedacht, sie für dein Lauftempo zu nutzen?


Bilder sind besonders effektiv für unseren Kopf, wenn sie im Vergleich zum gesprochenen Wort als Abkürzung genommen werden können.

Eine gute Metapher oder ein gutes Bild schafft es, dich ganz schnell an eine bestimmte Bewegung im Rahmen der gewünschten Lauftechnik zu erinnern und während du noch so tust als ob, bist du schon mittendrin in der Laufbewegung, die du dir wünscht. Und ganz nebenbei bist du bei der Konzentration auf diese Metapher(n) so in der Bewegung, dass du leicht in den Flow kommst. Denn im Flow ist das sorgenvolle, analytische Denken ausgeschalten und du bist ganz im Hier und Jetzt.

Ich habe dir hier mal einige Ideen reinkopiert, wie ich es mit einer sehr schnellen Läuferin erarbeitet habe. Es beinhaltet Bilder wie sie sich einen leichten, schnellen Laufstil vorstellt.

Du hast andere Bilder/Metaphern im Kopf? Sehr gut, dann schreib sie gleich auf! Und probiere sie im nächsten Intervalltraining aus.

Die Bilder, die bei dir funktionieren, machst du zu deinen Standardbildern, die du im Training abrufst. 

Hat es geklappt? Dann freue ich mich über dein Feedback und deine Kommentare!

English version:

Here is an easy way to more speed and flow

Anyone who has recently started running may still be looking for the next level for more speed in the individual area. And you are not alone in this! Because even runners who have been lacing their running shoes for a long time sometimes reach this mental limit: somehow the feet don't want to be fast anymore, stagnation or regression occurs. Some of my clients have felt the same way, home office in Corona times has made some of them to couch potatoes or pure pleasure runners. The speed was lost for some of them.

Without intervals you don't get faster, clearly. But many running professionals have another secret. And it has to do with the head!

Did you know that you can also mentally support your pace?

Extend your speed units by another dimension: pictures!
It is probably clear to everyone what power pictures can have on us. They sometimes make us cry, make us laugh - but have you ever thought of using them for your running pace?

Pictures are especially effective for our head when they can be taken as a shortcut compared to the spoken word.
A good metaphor or picture will quickly remind you of a certain movement within the framework of the desired running technique, and while you are still pretending, you are already in the middle of the running movement you want. And by the way, by concentrating on this metaphor(s), you are so in motion that you easily get into the flow. 

Because in flow the worried, analytical thinking is switched off and you are completely in the here and now.
I have copied some ideas - from my brainstorming with a very fast runner.
It contains pictures of how she imagines a light, fast running style.

You have other images/metaphors in your mind? Very good, then write them down right away! And try them out in the next interval training.

The pictures that work for you will be your "secret" pictures that you call up in the training. :-)
Did it work? Then I am looking forward to your feedback and comments!

Foto 1: Andy Astfalck; Foto 2: privat

#SoundMindSoundBody  #StartWithASICS

erstellt von
portrait

Daniela Dihsmaier

Coach für Persönlichkeitsentwicklung und Mentaltraining von München

Altersklasse: W40
Verein: TRITIME WOMEN Team
Trainer: Susanne Buckenlei

Meine Disziplinen
Triathlon Olympische Distanz Triathlon Langdistanz

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