5 Tipps fĂŒr das Laufen am Strand
April 18, 2024
Hast du schon einmal versucht, am Strand zu laufen? Ob du in KĂŒstennĂ€he wohnst oder gerade irgendwo im Urlaub bist, wo es einen langen Sandstrand gibt â Laufen im Sand kann sehr verlockend sein. Meeresluft, wunderschöne Landschaften und ein ganz anderer Untergrund sorgen fĂŒr ein neues und aufregendes Lauferlebnis.
Auch wenn Joggen am Strand fantastisch klingt, ist es dafĂŒr bekannt, ein anspruchsvolles Training zu sein. Bevor du also deine Laufschuhe anziehst, lies unsere Tipps und Ideen fĂŒr das Laufen am Meer.
Ist Laufen am Strand gut fĂŒr dich?
Ja, Laufen am Strand wird allgemein als gesundheitsfördernd angesehen und Untersuchungen zeigen, dass es deine allgemeine Laufleistung verbessern kann. Wenn du auf sandigem Untergrund lÀufst, profitierst du von einer Reihe von positiven Effekten:
Mehr Kalorien verbrennen: Die Studie in einer Fachzeitschrift fĂŒr Biologie fand heraus, dass das Laufen auf SandstrĂ€nden 1,6 Mal mehr Energie erfordert als das Laufen auf einem harten Untergrund (z. B. einer StraĂe). Das bedeutet, dass du potenziell mehr Kalorien verbrennst, wenn du 10 Minuten auf Sand lĂ€ufst, als wenn du 10 Minuten auf einem Laufband lĂ€ufst.
Ausdauer verbessern: Ein weiteres Paper aus einer sportwissenschaftlichen Fachzeitschrift ergab, dass Athlet:innen, die auf SandstrÀnden trainierten, ihre kardiovaskulÀre Ausdauer deutlich stÀrker verbesserten als diejenigen, die auf hartem Untergrund trainierten. Das ist besonders hilfreich, wenn du ein Plateau in deiner Fitness erreicht hast und nach Möglichkeiten suchst, deine Leistung zu steigern.
Geringere Belastung der Muskeln und Gelenke: Dieselbe Studie ergab, dass Menschen, die im Sand trainieren, ihre Muskeln und Gelenke dank des weichen Untergrunds weniger belasten.
Mehr Muskeln trainieren: Wenn du auf SandstrĂ€nden (oder auf einem anderen instabilen Untergrund wie Kieselsteinen) lĂ€ufst, beanspruchst du mehr Muskeln und Sehnen, da sie mit dem beweglichen und unberechenbaren Untergrund arbeiten mĂŒssen.
Worauf du beim Laufen am Strand achten solltest
Obwohl das Laufen am Strand im Allgemeinen als sicher angesehen wird, gibt es ein paar Dinge, die du beachten solltest:
BarfuĂ laufen: BarfuĂ am Strand zu laufen, mag zwar verlockend klingen, kann aber riskant sein â vor allem, wenn du noch nicht so erfahren bist. Beim BarfuĂlauf im Sand besteht aufgrund des unebenen Untergrunds ein erhöhtes Risiko fĂŒr eine Plantarfasziitis (eine Zerrung in der FuĂsohle). AuĂerdem riskierst du Schnitte und Kratzer von Muscheln, Steinen, Glasscherben und sogar MetallstĂŒcken und Treibholz.
Neigung des Strandes: Wenn du am Meer lĂ€ufst, solltest du versuchen, an StrĂ€nden mit einem relativ flachen Untergrund zu laufen. Wenn der Strand einen steilen Winkel zum Wasser hat, belastest du deine Knie und HĂŒften auf einer Seite viel mehr als auf der anderen.
FlĂŒssigkeitszufuhr und Sonnenschutz: Wenn du am Strand lĂ€ufst, bist du die meiste Zeit der Sonne ausgesetzt. Das erhöht das Risiko der Dehydrierung und eines Sonnenbrands. Verwende immer ein Sonnenschutzmittel (sowie eine Kopfbedeckung und eine Sonnenbrille) und nimm viel zu trinken mit. AuĂerdem solltest du vermeiden, wĂ€hrend der wĂ€rmsten Tageszeit zu laufen.
In welchen FĂ€llen du nicht am Strand laufen solltest: Wenn du eine Gelenk- oder Muskelverletzung hast, warte, bis du dich vollstĂ€ndig erholt hast, bevor du am Strand trainierst â das Laufen im Sand belastet deine Beine mehr und kann Verletzungen verschlimmern.
Verbrennt Laufen am Strand mehr Kalorien?
Ja, laut der oben erwÀhnten Studie verbrennt das Laufen im Sand etwa 1,6 Mal mehr Energie als das Laufen auf hartem Untergrund.
Am Strand laufen: 5 Tipps
Damit du das Beste aus deinem Strandlauf herausholen kannst, lies unsere fĂŒnf Tipps fĂŒr das Joggen am Strand.
Richtig aufwĂ€rmen: Das Laufen am Strand ist besonders anstrengend fĂŒr deine Beinmuskeln. Deshalb ist es wichtig, dass du dich grĂŒndlich aufwĂ€rmst. Mache mindestens fĂŒnf Minuten lang verschiedene AufwĂ€rmĂŒbungen fĂŒr die Beine, z. B. Knöcheldehnungen, Knie heben, Po-Kicks, Kniebeugen und Ausfallschritte. Lies unseren ultimativen Guide zum AufwĂ€rmen fĂŒrs Laufen.
Langsam anfangen: Da das Laufen am Strand viel anstrengender ist als das Laufen auf hartem Untergrund, solltest du langsam anfangen. Bei den ersten Versuchen solltest du zwischen leichtem Joggen und Gehen wechseln, bevor du die Laufdistanz ĂŒber ein paar Wochen allmĂ€hlich erhöhst.
Nah am Wasser bleiben: Du wirst feststellen, dass es viel einfacher ist, im Sand zu laufen, wenn du nÀher am Wasser lÀufst. Dort ist der Sand noch feucht und daher stabiler. Weiter oben am Strand ist der Sand in der Regel trockener und weniger bestÀndig, was das Laufen deutlich schwieriger macht.
Das GefĂ€lle ausgleichen: An StrĂ€nden wird es fast immer ein GefĂ€lle geben. Das bedeutet, dass eine Seite deines Körpers mehr beansprucht wird als die andere. Deshalb ist es eine gute Idee, in der Mitte deines Laufs umzukehren, damit du beide Seiten gleichmĂ€Ăig beanspruchst.
Gezeiten bedenken: Wenn du am Strand joggst, denke daran, die Gezeiten zu beachten (vor allem, wenn du an einem neuen Ort lÀufst). Es kann nÀmlich passieren, dass die Flut schneller kommt, als du erwartet hast, und du strandest.
Welche Schuhe du zum Laufen am Strand tragen solltest
Es gibt keine speziellen Schuhe fĂŒr das Laufen am Strand. Es ist völlig in Ordnung, sowohl Trailrunning-Schuhe als auch StraĂenlaufschuhe zu tragen. Dennoch gibt es einige Faktoren, die du bei der Wahl deiner Schuhe fĂŒr das Joggen am Strand beachten solltest:
Dichtes Mesh-Obermaterial: WĂ€hle einen Laufschuh, der ein dichtes Mesh-Obermaterial hat. Dadurch wird zwar nicht verhindert, dass Sand in deine Schuhe gelangt, aber die Menge wird reduziert und damit auch die Reibung.
Wasserfestes Material: Bei einigen Laufschuhen werden wasserfeste Obermaterialien verwendet, die dafĂŒr sorgen, dass deine FĂŒĂe trocken bleiben, wenn du vom Meerwasser benetzt wirst oder durch eine PfĂŒtze lĂ€ufst.
Laufsocken: Wenn du am Strand lÀufst, ist es fast unausweichlich, dass Sand in deine Schuhe gelangt. Um Blasen zu vermeiden, solltest du in Laufsocken investieren, die aus einem engmaschigen Gewebe bestehen, um Reibung zu vermeiden.
Verschiedene Schuhe fĂŒr den Strand und andere UntergrĂŒnde: Da in die Laufschuhe fĂŒr den Strand unweigerlich Sand eindringt, solltest du dir ĂŒberlegen, ob du nicht ein spezifisches Paar Schuhe fĂŒr das Laufen am Strand und ein anderes Paar fĂŒr andere UntergrĂŒnde haben möchtest. Sand lĂ€sst sich nur schwer aus den Schuhen entfernen und gelangt auch in die Socken â du solltest also ein sandfreies Paar fĂŒr das Laufen auf StraĂen, Pfaden oder LaufbĂ€ndern und ein anderes Paar fĂŒr den Strand nutzen.
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