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Wie zum AufwÀrmen vor dem Laufen

June 6, 2021

Du hast es vermutlich bereits von anderen LĂ€ufern, Trainern oder vielleicht sogar deinem alten Sportlehrer gehört: AufwĂ€rmen vor dem Laufen ist extrem wichtig und beugt ÜbersĂ€uerung der Muskulatur vor.

Viele LĂ€ufer ĂŒberspringen diesen Schritt allerdings. Denn wenn man sich erstmal dazu ĂŒberwunden hat, seine Sportsachen anzuziehen, möchte man schließlich direkt los und nicht erst 10 Minuten lang irgendwelche Übungen machen, stimmts?!

Im Folgenden verraten wir dir, welche Vorteile dir diese Übungen jedoch bieten und welche Übungen lohnenswert sind, sodass du genau weißt, wie du dich vor dem Laufen am besten aufwĂ€rmen kannst.

Warum AufwĂ€rmĂŒbungen vor dem Laufen so wichtig sind

Ein Warm-up vor dem Joggen bietet dir viele Vorteile. Untersuchungen zufolge haben LÀufer, die sich die Zeit zum AufwÀrmen nehmen:

  • eine geringere Verletzungsgefahr
  • nach dem Laufen weniger Muskelkater
  • eine bessere Leistung, als LĂ€ufer die sich nicht aufwĂ€rmen

Was ein AufwÀrmprogramm deinem Körper bringt

Wenn du dich aufwÀrmst, hilft das deinem Körper, da:

  • die Muskulatur erwĂ€rmt wird. Warme Muskeln spannen sich effektiver an und entspannen sich schneller, wodurch dein Lauf verbessert wird.
  • die Blutzirkulation in deinem Körper verbessert wird. Ein angeregter Kreislauf, belastet das Herz weniger stark als Loslaufen ohne AufwĂ€rmen.
  • du mental auf den Sport vorbereitet bist, was besonders bei LangstreckenlĂ€ufen und Wettbewerben wichtig ist.

Wie wÀrmt man sich vor dem Joggen auf?

Also, wie wĂ€rmt man sich vor dem Joggen auf? Mit den folgenden Tipps, kannst du dir einfach ein AufwĂ€rmprogramm zusammenstellen, das fĂŒr Zuhause, das GelĂ€nde oder die Startlinie geeignet ist.

  • Schnelles Gehen

Ein 3- bis 5-MinĂŒtiger zĂŒgiger Spaziergang ist der perfekte Start fĂŒr dein Warm-up. Du kannst in deinem Wohnzimmer auf und ablaufen oder auf dem Gehweg entlanglaufen. Dein Körper bekommt so das Signal, das Sport bevorsteht.

  • Ausfallschritte

Stelle dich aufrecht hin und setze den linken Fuß einen großen Schritt weit nach vorne ab. Beuge beide Knie, sodass das hintere Knie fast den Boden berĂŒhrt. DrĂŒcke dich wieder nach oben ab und wechsle die Seite. Mache die Übung fĂŒnfmal pro Seite. Du kannst auch seitliche Ausfallschritte machen.

  • Seilspringen (mit oder ohne Seil)

Beim Seilspringen wird die Herzfrequenz erhöht und deine Muskulatur erwĂ€rmt. Springe mindestens fĂŒnfzigmal auf und ab.

  • Beinschwingen

Stelle dich aufrecht hin und verlagere dein Gewicht auf den rechten Fuß. Dann schwinge dein linkes Bein einfach achtmal vor und zurĂŒck. Diese Übung erweitert deinen Bewegungsspielraum. Wechsle anschließend die Seite und wiederhole die Übung..

  • Eseltritte

Gehe in den VierfĂŒĂŸlerstand und schwinge ein Bein nach hinten, oben mit gleichbleibendem Winkel in der Kniebeuge. Das fördert die Durchblutung deiner GesĂ€ĂŸmuskulatur. Wiederhole die Übung fĂŒnfmal und wechsle dann das Bein.

  • Bergsteiger

Nimm die LiegestĂŒtz oder Plank Position ein. Nun werden die Knie so nah wie möglich abwechselnd Richtung Brustkorb gezogen. Das jeweils hintere Bein bleibt gerade gestreckt. FĂŒhre zehn dieser Wechselschritte aus.

  • Butt kicks

Jogge 30 Sekunden lang auf der Stelle und schwinge die Fersen dabei abwechselnd an das GesĂ€ĂŸ.

  • Knieheben im Laufschritt

Ähnlich, wie bei den Butt kicks, joggst du 30 Sekunden lang auf der Stelle. Diesmal ziehst du die Beine soweit nach oben, bis Ober- und Unterschenkel einen 90-Grad-Winkel bilden.

Wie lange muss man sich vor dem Laufen aufwÀrmen?

Professionelle LĂ€ufer wĂ€rmen sich vor einem Wettkampf bis zu 30 Minuten lang auf. Wenn du allerdings nur 5 km oder eine kurze Strecke vom BĂŒro nach Hause joggen möchtest, ist das wahrscheinlich unnötig lang.

In vielen FĂ€llen reichen bereits fĂŒnf Minuten aus, um Muskelkater effektiv vorzubeugen und deine Leistung zu steigern. Bereitest du dich jedoch auf einen Marathon oder einen anderen Langstreckenlauf vor, solltest du schon mindestens zehn Minuten zum Warmlaufen und fĂŒr dynamische Übungen einplanen.

Wie wÀrmt man sich in verschiedenen Situationen vor dem Laufen auf?

Die LĂ€nge deiner Laufstrecke legt fest, wie lange du dich aufwĂ€rmen solltest. Generell gilt dabei: Je lĂ€nger du lĂ€ufst, desto lĂ€nger das AufwĂ€rmprogramm. Aber es ist ebenso wichtig, deine individuelle Verfassung zu berĂŒcksichtigen. Regenerierst du dich von Verletzungen und wie trainiert bist du im Laufen?

  • Wie zum Laufen aufwĂ€rmt als AnfĂ€nger

Wenn du gerade erst mit dem Laufen anfĂ€ngst, ist ein Warm-up unerlĂ€sslich, weil dein Körper diese Art von BetĂ€tigung nicht gewöhnt ist. Fang mit einem zĂŒgigen Gehen an und stelle dir dann eine Mischung aus den obigen Übungen zusammen, um deine Muskelgruppen aufzuwĂ€rmen.

  • Wie aufwĂ€rmen vor einem 5-Kilometer-Lauf

Wenn du eine Parkrunde oder einen kurzen Wettlauf geplant hast, brauchst du vermutlich nur einige Minuten, um dich aufzuwĂ€rmen. Fahre, wenn möglich, mit dem Rad zum Startpunkt oder laufe dorthin, um deinen Körper vorzubereiten. Verbringe dann etwa 5 Minuten mit dynamischen AufwĂ€rmĂŒbungen.

  • Wie richtig aufwĂ€rmen vorm Laufen eines Marathons

FĂŒr einen Marathon, Halbmarathon und andere lĂ€ngere Strecken, solltest du ein relativ langes AufwĂ€rmprogramm einplanen. So wie bei 5 km und kurzen LĂ€ufen, empfiehlt es sich zum Startpunkt zu gehen oder mit dem Rad zu fahren. Vor dem Start solltest du dich dann mindestens zehn Minuten mit dynamischen Übungen vorbereiten.

Zu wissen, wie man sich vor dem Laufen aufwĂ€rmt, wird dein Workout verbessern. Indem du dir die Zeit nimmst, deinen Körper vorzubereiten, hast du den Grundstein fĂŒr eine angenehmere und zufriedenstellende Trainingseinheit gelegt.