
Die besten Core-Ăbungen fĂŒr LĂ€ufer
October 9, 2024
Egal, ob du einen Berg hinauf sprintest, dich durch den letzten Kilometer eines Marathons kĂ€mpfst oder eine gemĂŒtliche Runde durch den Park drehst: Dein Core, also deine Rumpfmuskulatur, ist beim Laufen stĂ€ndig involviert. Wenn du also Ăbungen zur StĂ€rkung der Körpermitte machst, trainierst du diese Muskeln, damit sie dir noch mehr UnterstĂŒtzung und StabilitĂ€t geben können.Â
Core-Ăbungen fĂŒr Laufsportler sind laut einer Umfrage eine der am hĂ€ufigsten angewandten Arten des Krafttrainings bei LĂ€ufern aller Leistungsstufen. Sie bieten zahlreiche Vorteile in Bezug auf Performance, VerletzungsprĂ€vention, Laufökonomie und mehr.Â
Hier erfĂ€hrst du, worum es sich bei dem Core genau handelt und welche Vorteile Core-Ăbungen fĂŒr LĂ€ufer haben. Wir haben auĂerdem neun effektive Core-Workouts fĂŒr LĂ€ufer zusammengestellt und verraten dir, wie du sie in dein Laufprogramm einbauen kannst.Â
Was versteht man unter Core?
Bevor du mit den Ăbungen zur KrĂ€ftigung des Cores beginnst, solltest du wissen, worum es sich dabei handelt, damit du weiĂt, was du eigentlich trainierst.Â
Der âCoreâ bezeichnet einfach den mittleren Bereich deines Körpers. Es gibt verschiedene Definitionen, aber im Allgemeinen versteht man darunter den Bereich von den HĂŒften bis zum Brustkorb auf der Vorderseite, dem RĂŒcken und an den Seiten deines Körpers. Der Core umfasst mehrere verschiedene Muskeln und Muskelgruppen, darunter:
Die Bauchmuskulatur
Die seitlichen Bauchmuskeln (bis hoch zu den Rippen)
Die Muskeln am unteren RĂŒcken und an der WirbelsĂ€ule
Die HĂŒftbeuger (an der Oberseite der HĂŒfte)
Der Beckenboden (zwischen deinen Beinen)
Der Gluteus maximus und der Gluteus medius (dein GesĂ€Ă)
Der Latissimus dorsi (dein mittlerer RĂŒcken)
Alle diese Muskeln erfĂŒllen wichtige Aufgaben im Alltag und vor allem beim Sport. Sie unterstĂŒtzen nicht nur deinen Oberkörper, sondern helfen auch bei der Ausrichtung und Positionierung deiner Beine und FĂŒĂe.Â
Welche Vorteile hat ein starker Core fĂŒr LĂ€ufer?
Wenn du schon einmal an der Ziellinie eines Marathons gestanden hast, ist dir vielleicht aufgefallen, dass einige LĂ€ufer gegen Ende des Rennens eine schlechte Körperhaltung haben â oft wirken sie zusammengekauert und als ob sie Schmerzen hĂ€tten. Wenn wir erschöpft sind, kann unser Körper uns nicht mehr so gut aufrecht halten. Mit einem starken Rumpf kannst du aber auch bei groĂer MĂŒdigkeit eine gute Laufform beibehalten.Â
Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass Core-Training LÀufern auf vielfÀltige Art und Weise zugute kommen kann:
Verbesserte Laufökonomie
Die Laufökonomie bezeichnet die Effizienz, mit der dein Körper beim Sport arbeitet. Bei einer Studie wurden zwei Gruppen von LĂ€ufern miteinander verglichen â eine Gruppe trainierte regulĂ€r, wĂ€hrend die zweite Gruppe acht Wochen lang zusĂ€tzlich BauchĂŒbungen absolvierte. Die Gruppe, die Core-Ăbungen durchfĂŒhrte, erzielte am Ende des Experiments bei verschiedenen Messungen eine deutlich bessere Laufökonomie als die andere Gruppe.Â
Verbesserte Leistung
Eine andere Studie untersuchte, wie Ăbungen zur StĂ€rkung der Körpermitte die Leistung bei einem 5-km-Lauf verbessern. Eine Gruppe absolvierte sechs Wochen lang zusĂ€tzlich zum normalen Lauftraining Core-Ăbungen, wĂ€hrend die andere Gruppe nur normal trainierte. Die Gruppe, die das Rumpftraining absolvierte, erreichte am Ende der Studie schnellere Zeiten als die andere Gruppe.Â
Geringeres Verletzungsrisiko
Zahlreiche Sportwissenschaftler haben sich mit der Frage beschĂ€ftigt, ob Ăbungen fĂŒr die RumpfkrĂ€ftigung Sportlern dabei helfen können, ihr Verletzungsrisiko zu verringern. Eine Studie verglich zum Beispiel die Beweglichkeit der Sprunggelenke von zwei Gruppen von LĂ€ufern â die eine absolvierte ein Core-Training, die andere nicht. Die Studie ergab, dass die FĂŒĂe der LĂ€ufer, die ein Core-Trainingsprogramm absolviert hatten, stabiler (und sicherer) auf dem Boden aufsetzten, wodurch sich das Verletzungsrisiko durch Ăberlastung reduzieren könnte.Â
GrundsĂ€tzlich fĂŒhrt eine starke Körpermitte zu einem besseren Gleichgewicht, was bedeutet, dass du beim Laufen weniger stark von einer Seite zur anderen schwankst. Dadurch mĂŒssen deine Beinmuskeln keine Ăberkompensation leisten und das Risiko von Verletzungen durch eine Ăberlastung wird reduziert.Â
Empfehlung: 9 Tipps, wie du ein besserer LĂ€ufer wirst
Die besten Core-Ăbungen
Die besten Core-Ăbungen fĂŒr LĂ€ufer werden dir bei der StĂ€rkung deiner gesamten Rumpfmuskulatur helfen. Die meisten Menschen assoziieren Core-Training mit BauchmuskelĂŒbungen wie Sit-ups und Crunches. Diese Ăbungen gehören sicherlich dazu, es ist jedoch wichtig, dass du deinen gesamten Rumpf trainierst und dich nicht nur auf einen Bereich konzentrierst.Â
Wir haben die neun besten Ăbungen zur StĂ€rkung des Core fĂŒr LĂ€ufer zusammengestellt.Â
1. Planks
Planks sind eine der besten Ăbungen zur StĂ€rkung der Rumpfmuskulatur. Sie stimulieren deine gesamte Rumpfmuskulatur sowie Muskeln in anderen Körperregionen und tragen zur Verbesserung deiner Kraft und Körperhaltung bei.Â
Und so geht's:
Nimm eine LiegestĂŒtzposition ein. Deine Handgelenke und Ellbogen sollten sich direkt unter deinen Achseln befinden. Dein Körper sollte vom Kopf bis zu den Fersen eine gerade Linie bilden, wĂ€hrend dein Kopf entspannt nach unten zum Boden schaut. Â
Spann deine Bauchmuskeln an und halte deinen Körper steif â dein Körper sollte nicht durchhĂ€ngen oder einknicken. Halte deinen Körper in einer geraden Linie â dein Po sollte nicht in die Höhe ragen.Â
Halte die Position 30 Sekunden lang und senke dich dann zum Boden. Steigere die Dauer im Laufe der Zeit.Â
Es gibt unzĂ€hlige Variationen der Plank, die alle eine gute Ăbung fĂŒr die Rumpfmuskulatur sind. Dazu gehören:
Plank mit gebeugten Knien: Diese Option ist gut fĂŒr AnfĂ€nger geeignet. Du stĂŒtzt deine Knie auf den Boden und streckst deine FĂŒĂe hinter dir in die Luft. Platziere dann deine Ellbogen auf dem Boden und fĂŒhre die Plank aus.Â
UnterarmstĂŒtz: Diese Plank ist etwas anspruchsvoller. StĂŒtze deine Ellbogen auf dem Boden ab und lege deine Unterarme flach vor dir auf den Boden, wĂ€hrend du deine Beine gerade hinter dir ausstreckst. Spann deinen Core an und halte eine starre Position, wobei du vom Hinterkopf bis zum Po eine horizontale Linie bildest.Â
Plank mit Arm- oder Beinheben: Nimm die Position einer vollen Plank oder eines UnterarmstĂŒtzes ein, hebe dabei jedoch ein Bein oder einen Arm vom Boden ab und halte ihn ein paar Sekunden lang gerade. Wechsle zwischen den Armen oder Beinen.Â
Seitliche Plank: Lege dich auf die Seite mit den FĂŒĂen aufeinander. Lege eine Hand auf den Boden, wĂ€hrend die andere nach oben zeigt, und hebe dich aus der HĂŒfte, sodass eine gerade Linie von deinem Kopf zu deinen FĂŒĂen entsteht.Â
2. Russian Twists
Der Russian Twist ist eine aktive Core-Ăbung fĂŒr LĂ€ufer, die sich auf deine geraden und seitlichen Bauchmuskeln konzentriert.Â
Und so geht's:
Setze dich auf eine Matte, stelle deine FĂŒĂe auf den Boden und lehne dich zurĂŒck, sodass ein rechter Winkel zwischen deinen Oberschenkeln und deinem Oberkörper entsteht.Â
Strecke deine Arme direkt vor dir aus.Â
Drehe nun deinen Oberkörper langsam in einer kontrollierten Bewegung von einer Seite zur anderen, wobei deine Arme gestreckt bleiben.Â
Beginne mit 10 Drehungen auf jeder Seite und steigere dich nach und nach.Â
Mit zunehmender Erfahrung gibt es auch verschiedene Variationen des Russian Twists, darunter:
FĂŒĂe ĂŒber dem Boden: Das macht den Russian Twist zu einer gröĂeren Herausforderung, da du deine Muskeln stĂ€rker anspannen musst, um das Gleichgewicht zu halten. Hebe deine FĂŒĂe ein paar Zentimeter vom Boden und fĂŒhre die gleiche Bewegung aus.Â
Russian Twist mit Gewicht: Halte ein Gewicht sicher in den HĂ€nden, strecke die Arme aus und fĂŒhre die gleiche Bewegung aus. Beginne mit einem leichten Gewicht.Â
3. Beinheben
Das Beinheben ist ein weiteres groĂartiges Core-Training fĂŒr LĂ€ufer. Dadurch werden deine HĂŒftmuskeln, dein RĂŒcken und deine Bauchmuskeln gestĂ€rkt. Und so geht's:
Lege dich mit gestreckten Beinen und den Armen an der Seite auf den RĂŒcken, wobei deine HĂ€nde nach unten zeigen.Â
Atme aus und hebe deine Beine nach oben. Halte sie dabei gerade. Winkle deine Knie nicht an.Â
Hebe deine Beine an, bis es sich anfĂŒhlt, als wĂŒrde sich dein unterer RĂŒcken vom Boden abheben. An diesem Punkt hĂ€ltst du an und lĂ€sst die Beine wieder zu Boden sinken. Wiederhole den Vorgang.Â
Es gibt viele verschiedene Variationen des Beinhebens, die entweder leichter oder anspruchsvoller sein können:
Beinheben mit Widerstandsband: Verankere ein Widerstandsband an einem sicheren Befestigungspunkt, schlinge es um deine Knöchel und fĂŒhre dann die Ăbung durch.Â
Einfaches Beinheben: Eine schonendere Alternative ist es, einfach ein Bein anzuheben, wĂ€hrend das andere auf dem Boden bleibt, und dann die Beine zu wechseln.Â
Beinschere: Lege dich auf den RĂŒcken und hebe beide Beine ein paar Zentimeter vom Boden ab. Hebe zuerst ein Bein höher, wĂ€hrend du das andere waagerecht hĂ€ltst. Senke das höhere Bein dann ab, wĂ€hrend du das andere Bein anhebst. Wiederhole diese Scherenbewegung mehrere Male.Â
4. Bicycle-Crunches
Der Bicycle-Crunch ist eine klassische KraftĂŒbung fĂŒr den Core, die sich auf deine vorderen und seitlichen Bauchmuskeln konzentriert, aber auch deine HĂŒftbeuger trainiert. Und so geht's:
Lege dich auf den RĂŒcken und platziere deine HĂ€nde hinter deinem Kopf mit den Ellbogen zur Seite.Â
Hebe ein Bein ausgestreckt ein paar Zentimeter ĂŒber den Boden, beuge dann das andere Bein im Knie, hebe es vom Boden ab und bringe es zu deiner Brust.Â
WĂ€hrend du dein Knie zur Brust ziehst, bewegst du den gegenĂŒberliegenden Ellbogen in Richtung des Knies, wobei sie sich nicht berĂŒhren mĂŒssen.Â
Senke deinen Ellbogen und strecke gleichzeitig das Bein aus. Dann fĂŒhrst du die gleiche Bewegung mit dem anderen Bein und dem anderen Ellbogen durch.Â
5. Mountain Climber (Bergsteiger)
Mountain Climbers sind eine der besten Core-Ăbungen, da sie so ziemlich jede Muskelgruppe trainieren: von den HĂŒften ĂŒber die GesĂ€Ămuskeln bis hin zu den RĂŒckenmuskeln sowie den geraden und seitlichen Bauchmuskeln. Wenn du sie schnell ausfĂŒhrst, bieten Bergsteiger auch ein tolles Ausdauertraining. Und so geht's:Â
Nimm die Plank-Position ein, wobei sich deine Handgelenke direkt unter deinen Schultern befinden, dein Kopf entspannt nach unten zeigt und sich eine gerade Linie von deinem Kopf zu deinen Fersen bildet.Â
Beuge nun ein Knie, hebe es vom Boden ab und schwinge es in einer kontrollierten Bewegung zur Brust. Halte die Position fĂŒr eine Sekunde und kehre dann in die Plank zurĂŒck.Â
Wechsle zwischen den Beinen hin und her. FĂŒhre 20 Wiederholungen auf jeder Seite aus.Â
Es gibt verschiedene Varianten des Mountain Climbers fĂŒr LĂ€ufer:Â
Schnelle Mountain Climbers: FĂŒhre dieselbe Bergsteigerbewegung aus, aber mit höherem Tempo, indem du die Beine schnell abwechselnd bewegst. Bewege dich so schnell du kannst, ohne die richtige Haltung und Beherrschung zu verlieren.Â
Mountain Climber zum entgegengesetzten Ellbogen: Nimm eine Plank-Position ein und fĂŒhre den Mountain Climber aus. Dieses Mal bewegst du dein Knie bei der VorwĂ€rtsbewegung jedoch in Richtung des gegenĂŒberliegenden Ellbogens. Dadurch werden deine seitlichen Bauchmuskeln trainiert.Â
6. Cross Crunches
Cross Crunches trainieren deine geraden und seitlichen Bauchmuskeln sowie die HĂŒftbeuger und sind ein fantastisches Core-Training fĂŒr LĂ€ufer. Und so geht's:
Lege dich mit dem RĂŒcken auf den Boden, beuge deine Knie und stelle deine FĂŒĂe flach auf den Boden mit den Armen an deiner Seite. Â
Beuge deine Ellbogen in einem 90 Grad Winkel zum Boden.Â
Hebe ein Knie vom Boden und fĂŒhre es zu deiner Brust. Hebe gleichzeitig die gegenĂŒberliegende Schulter vom Boden und bringe deinen Ellbogen zum Knie.Â
Bringe deinen FuĂ und deine Schulter wieder zum Boden und wiederhole das Ganze dann auf der anderen Seite.Â
Sicherheitshinweis: Wie bei jedem Crunch oder Sit-up solltest du darauf achten, dass die Anhebung kontrolliert mit Hilfe deiner Rumpfmuskulatur erfolgt. Die Bewegung sollte nicht aus dem Schwung deiner Schulter, deines Nackens oder deines Kopfes kommen.Â
7. Das Boot
Das Boot trainiert deine geraden und seitlichen Bauchmuskeln und HĂŒftbeuger und ist eine hervorragende Core-Ăbung fĂŒr LĂ€ufer. Und so geht's:
Setze dich mit den HĂ€nden an den Seiten auf den Boden. Beuge deine Knie und hebe deine FĂŒĂe vom Boden ab, sodass du auf deinem Po balancierst.Â
Strecke deine Beine vor dir aus, wobei du dein Gewicht zum Ausgleich ein wenig nach hinten verlagern kannst.Â
Beuge deine Knie wieder in die Ausgangsposition. Wiederhole die Bewegung 10 Mal.Â
Das Boot kann in verschiedenen Variationen ausgefĂŒhrt werden, wie z. B.:Â
Ohne HĂ€nde: Erhöhe die Schwierigkeit, indem du deine HandflĂ€chen vom Boden nimmst und sie vor deine Brust hĂ€ltst. Dadurch muss deine Rumpfmuskulatur mehr arbeiten, um das Gleichgewicht zu halten.Â
Schneller ODER langsamer: Eine deutlich schnellere oder langsamere Bewegung der Beine erhöht die Herausforderung. Bei einer schnelleren Bewegung mĂŒssen deine HĂŒftbeuger mehr arbeiten. Bei einer langsameren Bewegung, bei der du deine Beine lĂ€nger ausgestreckt hĂ€ltst und langsam in die Ausgangsposition zurĂŒckkehrst, werden deine Bauchmuskeln stĂ€rker beansprucht.Â
8. Wood-Chop mit Kurzhantel/Kettlebell
Wood-Chops sind eine effektive Ăbung fĂŒr die Core-Muskeln. FĂŒr diese Ăbung brauchst du ein Gewicht. Fang mit einer leichten Kurzhantel oder Kettlebell an und steigere das Gewicht mit zunehmender Erfahrung. Und so geht's:
Stell dich mit den FĂŒĂen im Schulterabstand und leicht nach auĂen gedreht hin.Â
Wenn du eine Kurzhantel verwendest, halte den Griff mit beiden HĂ€nden. Bei Verwendung einer Kettlebell hĂ€ltst du den oberen Teil des Griffs fest.Â
Halte das Gewicht zunĂ€chst an der AuĂenseite deines rechten Oberschenkels, wobei dein RĂŒcken gerade ist und deine Knie leicht gebeugt sind.Â
Hebe das Gewicht mit gestreckten Armen quer ĂŒber deinen Körper nach oben, wobei du deinen Oberkörper drehst und deine Beine streckst. Das Gewicht befindet sich nun ĂŒber deiner linken Schulter.Â
Danach schwingst du das Gewicht wieder kontrolliert in die Ausgangsposition zurĂŒck. FĂŒhre fĂŒnf Wiederholungen aus und wechsle dann die Seite.Â
9. Farmerâs Walk mit einer Kettlebell
Ein einfacher Farmer's Walk mit Kettlebell ist ein groĂartiges Core-Training fĂŒr LĂ€ufer. Diese Ăbung trainiert deine seitlichen Bauchmuskeln und verbessert auch dein Gleichgewicht. Und so geht's:
Halte eine Kettlebell in einer Hand und stelle dich aufrecht mit Blick nach vorne.Â
Spann deine Rumpfmuskulatur an, um eine neutrale, aufrechte Körperhaltung zu gewĂ€hrleisten.Â
Gehe 20 Schritte in einem kontrollierten, gleichmĂ€Ăigen Tempo.Â
Nimm das Gewicht in die andere Hand und wiederhole den Vorgang.Â
Wie du Core-Ăbungen in dein Lauftraining integrierst
Das Tolle am Core-Training ist, dass du fĂŒr viele Ăbungen keine GerĂ€te brauchst, sondern nur dein Körpergewicht und ein bisschen Platz. Wenn du Mitglied in einem Fitnessstudio bist, kannst du natĂŒrlich auch die GerĂ€te dort benutzen fĂŒr mehr Widerstand.
Am einfachsten ist es, wenn du die Ăbungen zur StĂ€rkung der Körpermitte in dein normales wöchentliches Krafttraining einbaust. LĂ€ufer sollten mindestens einmal pro Woche ein Krafttraining absolvieren und dabei auch einige Ăbungen zur StĂ€rkung der Körpermitte machen.Â
Das Gute an Core-Ăbungen fĂŒr LĂ€ufer ist, dass sie nicht viel Zeit in Anspruch nehmen. Du kannst sie also zu Beginn oder am Ende deines Trainings einbauen â oder sogar wĂ€hrend des Trainings zwischen den Wiederholungen. Wenn du zum Beispiel ein Intervalltraining machst, kannst du zwischen den Intervallen ein paar Bergsteiger-SĂ€tze einbauen. Oder du könntest einen langen, entspannten Lauf mit einer 60-sekĂŒndigen Planke als Teil deines Cool-downs beenden.Â
Die richtige Kleidung fĂŒr Core-Ăbungen
Bei Core-Ăbungen fĂŒhrst du dynamische Bewegungen wiederholt aus. Es ist also hilfreich, die richtige Sportkleidung zu tragen, die leicht, atmungsaktiv, dehnbar und schweiĂableitend ist und nicht verrutscht. Entdecke unsere Kollektionen an locker sitzenden Sport-T-Shirts, dehnbaren Lauftights und Tunnelzug-Shorts fĂŒr ein ablenkungsfreies Core-Training.Â
Verbessere mit Ăbungen zur StĂ€rkung der Körpermitte dein Laufen
Zahlreiche Studien belegen, dass Core-Workouts dein Lauftraining verbessern, dein Verletzungsrisiko senken und eine bessere Laufform fördern â es gibt also viele GrĂŒnde, sie in dein Training einzubauen. Fang also heute noch damit an!